20 JAHRE LEUKIN

um zu helfen...

Die Geschichte um Manuel Arnemann

Manuel war an Leukämie erkrankt, fand einen Spender und ist wieder gesund. Eine Geschichte die allen erkrankten Mut machen kann.

 

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Von Ute Klock - General-Anzeiger

 

Manuel Arnemann aus Papenburg war an Leukämie erkrankt, eine Stammzellen-Spende rettete ihm das Leben. Der 31-Jährige ist mittlerweile sogar Vater - und setzt sich jetzt dafür ein, dass sich jeder typisieren lässt.

Papenburg - Vor drei Jahren haben sich Manuel und Wandi Arnemann kennengelernt. Das war im August. Drei Monate später, im November, folgte der Schicksalsschlag für das junge Paar: Manuel Arnemann bekam die Diagnose Leukämie. „Sie ist von Anfang an bei mir geblieben und hat zu mir gehalten“, sagt der 31-Jährige über die Frau, die er mittlerweile geheiratet und mit der er ein gemeinsames Kind hat. Der kleine Ben ist eineinhalb Jahre alt. All das kann Manuel Arnemann nur erleben, weil eine passende Stammzellen-Spenderin für ihn gefunden wurde.

„Ohne Spende hätte ich nur noch ein dreiviertel Jahr gehabt“, sagt er. Angefangen hatte alles, als der gelernte Maurer sich auf Baustellen zunehmend schlechter fühlte, schlapp und ständig aus der Puste war. Dann hat er sich durchchecken lassen. „Dass so eine Diagnose herauskommt, damit habe ich im Leben nicht gerechnet“, sagt Manuel Arnemann. „Es war schlimm, aber wir haben nie ausgesprochen, was wäre wenn...“, sagt Wandi Arnemann. Das Paar hat versucht, immer positiv zu denken.

Manuel Arnemann konnte geholfen werden, weil eine passende Spenderin gefunden wurde, die sich vorher typisieren lassen hatte. „Ich möchte, dass jeder weiß, wie einfach es ist, schwer kranken Menschen zu helfen. Jeder sollte sich typisieren lassen“, sagt er

 

 

 

 07.04.2013

Ein Pieks der Leben retten kann

Von Wolfgang Harms

 

Papenburg. "Das hätten wir nicht erwartet, dass so viele Menschen kommen", freute sich Wandi Arnemann, die Ehefrau des an Leukämie erkrankten Manuel aus Papenburg. Das junge Paar hat vor vierzehn Tagen geheiratet und hatte die Aktion mit einem großen Beiprogramm mit Freunden organisiert. Technisches Hilfswerk, Feuerwehr und der Malteser-Hilfsdienst aus Papenburg halfen mit, das alles rund lief. Mit 120 Helfern wurde die Typisierungsaktion durch den Verein Leukin und der Deutschen Knochmarkspenderdatei (DKMS) durchgeführt. In der Sporthalle am Obenende lief alles wie am Schnürchen. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann persönlich wies die potentiellen Spender ein und sorgte dafür das alle Spender richtig registriert wurden. Nach der Datenerfassung gab es einen kleinen Pieks und es wurde dann 5 Milliliter Blut in einem kleinen Röhrchen aus der  Armvene entnommen. Nach einer Kontrolle, ob die erfassten Daten und die Nummer auf dem Röhrchen übereinstimmen, war der ganze Fall erledigt. "Das dauert nicht mal 5 Minuten", berichtete die 35-jährige Carmen Pohl die mit Tochter Charlotte den Parcours durchlief. "Dieser kleine Pieks bedeutet so viel Hoffnung für Manuel aber auch sehr viel anderen an Leukämie erkrankten Menschen!", so  Sandra Murawski und Helena Heinemann von der DKMS in Köln. Sie zeigten sich beeindruckt, mit wie viel Elan alle Akteure beider Sache waren. Manuel braucht dringend einen Stammzellenspender, ein genetischer Zwilling kann ihm helfen, sein Leben zu retten, denn die derzeit eingesetzten Medikamente zeigen keinen Erfolg so das eine Transplantation unumgänglich ist. Er selbst war den ganzen Tag anwesend und half auch selbst mit: "Ich kann nicht einfach rumsitzen und zugucken, ich muss was tun!" meinte er und sorgte dafür das die Helfer genügend Kaffee bekamen. Seine Freunde waren auf dem ganzen Gelände mit Roten T-Shirts "Manuel sagt DANKE!" verteilt. Freude kam auf als zwischenzeitlich der Bauunternehmer Günter Terfehr aus Rhede mit einem 2000 Euro Scheck ankam und auch Busunternehmer Hans Hermann Nee brachte 500 Euro mit. Anna Fennen vom Verein Leukin wies darauf hin, das dem Verein jede einzelne Typisierung 50 € kostet. "Wir können das nur mit Spenden machen!", so die Vereinschefin.   Auf dem Schulhof der Grundschule herrschte zwischenzeitlich reges Treiben. Kinder konnten mit Pferden und Ponys vom Papenburger Reitverein reiten, sich schminken oder auf der Hüpfburg toben. Die Band "Bitones" spielte im Hintergrund Rockbaladen und der Papenburger Karnevalsverein sorgte mit ihrer Sambagruppe für Stimmung! "Wir möchten uns bei jedem einzelnen bedanken, der hier her gekommen ist, schreib das bitte in die Zeitung" bedankte sich der schwerkranke, junge Papenburger, der jetzt nur Hoffen kann das bald "sein" genetischer Zwilling gefunden wird.

 

07.05.2013

 

 

Spenderin für Manuel gefunden

Stammzellenspenderin in England gefunden - Riesen Freude und Hoffnung bei Wandi und Manuel Arnemann aus Papenburg

  

Von Wolfgang Harms

 

Papenburg.  "Dieser kleine Pieks bedeutet so viel Hoffnung für Manuel aber auch sehr viel anderen an Leukämie erkrankten Menschen!", hatte Anna Fennen vom Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder(LEUKIN) die Besucher bei der Typisierung am 7. April in Papenburg motiviert, sich Blut abnehmen zu lassen. Seinerzeit hatten sich 1285 Menschen typisieren lassen (GA berichtete) um in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)aufgenommen zu werden und um Manuel zu helfen. Der Verein Leukin und viele Freunde von Wandi und Manuel Arnemann hatten die Aktion mit einem großem Beiprogramm organisiert und das mit Erfolg: Manuel hat eine Stammzellenspenderin!  Die gute Nachricht kam von der DKMS aus Köln. Eine 46jährige junge Frau aus England kommt als Manuels genetischer Zwilling in Frage.  Manuelbraucht dringend einen kleinen Teil ihrer Stammzellen, denn ihm kann nur dieser genetischer Zwilling noch helfen, sein Leben zu retten, da die derzeit eingesetzten Medikamente keinen Erfolg zeigen. Er ist seit ein paar Tagen in einer Oldenburger Klink um dort alles für die Stammzellen Transplantation vorbereiten zu lassen. Wenn es nach der Transplantation nicht zu einer Abstoßungsreaktion des Körpers kommt, liegen die Heilungschancen bis 80%, so die DKMS.  Die Stammzellen müssen dann anwachsen damit Manuel gerettet ist und wieder gesund wird. "Wir möchten so vielen Menschen danken!", freute sich Wandi Arnemann gestern Morgen am Telefon. "Die Freunde, die Vereine und Institutionen die unsere Aktion erst möglich gemacht haben". Besonders dankt das Ehepaar Arnemann dem Verein Leukin, denn ohne die finanziellen Mittel wäre die Aktion nicht möglich gewesen. Auch wenn die Spenderin nicht aus der Region kommt, haben jetzt 1285 Menschen die Chance gesund zu werden!", so Anna Fennen. Sie weist darauf hin, das dem Verein jede einzelne Typisierung 50 € kostet. "Wir können das nur mit Spenden machen!", so die Vereinschefin und hofft für Manuel und drückt ihm die Daumen das alles gut geht.

 

 

13.05.2013

Zeit der Ungewissheit für Manuel Arnemann

VON NILS THORWEGER

 

Nachdem ihm eine Engländerin Stammzellen gespendet hatte, erholt sich der Papenburger derzeit von dem Eingriff. Es gehe ihm „den Umständen entsprechend“, teilte Ursula Park vom Verein Leukin mit.
 

Papenburg/Oldenburg - Die erste Etappe auf dem Weg zur Heilung hat Manuel Arnemann aus Papenburg geschafft: Am Himmelfahrtstag wurden ihm in einem Oldenburger Krankenhaus Stammzellen einer 46-jährigen Engländerin transplantiert.

Wie berichtet, leidet Manuel Arnemann an Leukämie. Die Stammzellen braucht der 29-Jährige, um sein Leben zu retten. Für den Emsländer und seine Familie hat mit der Stammzellspende zunächst aber eine Zeit der Ungewissheit begonnen. Erst in frühestens drei Wochen wird feststehen, ob sein Körper die Stammzellen annimmt. Bis dahin bleibt er auch im Krankenhaus.

Nach dem Eingriff war Manuel Arnemann sehr schlapp, schlief viel. „Es geht ihm jetzt den Umständen entsprechend“, sagte Ursula Park, stellvertretende Vorsitzende des Ostrhauderfehner Vereins Leukin, am Sonntagnachmittag dem GA. Für die Transplantation sei Arnemanns Immunsystem komplett heruntergefahren worden, berichtete Park. Leukin betreut den 29-Jährigen und hatte im April eine große Typisierungsaktion für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) auf die Beine gestellt.


16.05.2013
Zeit des Wartens für Manuel Arnemann

 

Manuel Arnemann hat Stammzellen einer Spenderin aus England bekommen.


VON HENRIK ZEIN

 

Der an Leukämie erkrankte Papenburger hat Stammzellen erhalten. Der 29-Jährige befindet sich weiterhin im Oldenburger Krankenhaus. Eine Woche nach dem Eingriff schläft er noch viel und ist häufig müde.
 

Papenburg - Vor einer Woche wurden dem an Leukämie erkrankten Manuel Arnemann aus Papenburg die Stammzellen einer 46-jährigen Engländerin transplantiert. Mittlerweile geht es ihm den Umständen entsprechend. Das teilte gestern Ursula Park, stellvertretende Vorsitzende des Ostrhauderfehner Vereins Leukin, mit.

Park steht im engen Kontakt zur Familie von Manuel Arnemann. Leukin betreut den 29-Jährigen und hatte im April eine große Typisierungsaktion auf die Beine gestellt. Sie war ein großer Erfolg: 1250 Menschen kamen.

Erst in zwei Wochen wird feststehen, ob sein Körper die Stammzellen annimmt

„Er ist häufig müde und schläft noch viel. Allerdings ist das schon besser als an den ersten Tagen nach dem Eingriff“, berichtet Park. Die Müdigkeit sei normal, da für die Transplantation das Immunsystem von Arnemann komplett heruntergefahren worden war. Wandi, die Frau von Manuel Arnemann, sei zufrieden mit dem Zustand ihres Mannes. Es sei nach der Transplantation nichts Ungewöhnliches eingetreten.

Die Stammzellen der 46-jährigen Engländerin braucht Arnemann, um sein Leben zu retten. Erst in zwei Wochen wird jedoch frühestens feststehen, ob sein Körper die Stammzellen annimmt. Bis dahin bleibt er auch im Krankenhaus in Oldenburg.

 


26.07.2013
„Immunsystem ist noch angeschlagen"

 

Hoffen auf positive Nachrichten: der an Blutkrebs erkrankte Manuel Arnemann und seine Frau Wandi. Bild: Archiv
 

VON HENRIK ZEIN

 

Der an Leukämie erkrankte Manuel Arnemann aus Papenburg muss weiter warten. Erst in knapp 50 Tagen stellt sich heraus, ob der Körper des 29-Jährigen die Stammzellen annimmt, die ihm vor einigen Wochen transplantiert worden sind.
 

Papenburg - Dem an einer seltenen Form von Leukämie erkrankten Manuel Arnemann aus Papenburg geht es zurzeit „den Umständen entsprechend gut“. Das sagte am Donnerstag seine Frau Wandi dem GA. Derzeit müssten die beiden warten, ob der Körper von Arnemann die Stammzellen annimmt, die ihm am Himmelfahrtstag in einem Oldenburger Krankenhaus von einer 46-jährigen Engländerin transplantiert worden sind. Zur Vorbereitung des Eingriffs war damals eine Chemotherapie durchgeführt worden, um das Immunsystem von Arnemann herunterzufahren.

Das Warten auf die entscheidende Nachricht kann 100 Tage dauern. „Die Hälfte haben davon wir jetzt geschafft“, sagt Wandi Arnemann. Um regelmäßig den aktuellen Gesundheitszustand zu kontrollieren, muss ihr Mann ein- bis zweimal die Woche in die Klinik nach Oldenburg.

Der 29-Jährige versuche, soweit es geht wieder am normalen Alltagsleben teilzunehmen. Doch er müsse noch einiges beachten. Wenn der Maurermeister zum Beispiel seine Arbeitskollegen im emsländischen Rhede besucht, müsse er aus Schutz vor Krankheitserregern eine Maske tragen. „Sein Immunsystem ist noch angeschlagen. Wenn gesunde Menschen eine Erkältung kriegen, könnte das bei ihm gleich eine Lungenentzündung sein“, erklärt Wandi Arnemann. Ihr Mann müsse zum Beispiel in diesen Tagen auch darauf achten, nicht der Sonne ausgesetzt zu sein.



07. November 2013

 

Kampf gegen Blutkrebs gewonnen

Medizin Gute Nachricht für Papenburger Manuel Arnemann

Papenburg / HZE - Der Papenburger Manuel Arnemann hat den Blutkrebs vorerst besiegt. Das sagte gestern seine Frau Wandi im Gespräch mit dem GA. Nach Angaben der Ärzte habe der Körper des 30-Jährigen die Spenderzellen gut angenommen, die ihm im Mai dieses Jahres von einer Engländerin transplantiert worden waren. Die 46-jährige Frau hatte als genetischer Zwilling des Papenburgers identifiziert werden können.

Das Schicksal von Manuel Arnemann hatte viele Menschen in der Region bewegt. 1285 Menschen folgten im April dieses Jahres dem Aufruf des Rhauderfehner Vereins Leukin und ließen sich auf der Suche nach einem passenden Stammzellenspender typisieren

 


24.12.2013


Mit Willenskraft den Krebs besiegt

 

VON HENRIK ZEIN

 

Manuel Arnemann aus Papenburg geht es besser. Der 30-jährige litt an einer seltenen Form von Leukämie. Für den 30-Jährigen und seine Frau Wandi endet das Jahr doch noch positiv. Und in wenigen Wochen steht ein weiteres freudiges Ereignis bevor.
 

Papenburg - Es waren Wochen und Monate der Angst und Ungewissheit, die Manuel Arnemann und seine Frau Wandi in diesem Jahr durchstehen mussten. Der 30-jährige litt an einer seltenen Form von Leukämie. Doch mittlerweile geht es ihm besser. Mit viel Willenskraft hat der Papenburger den Krebs besiegt.

„Es waren sehr schwierige Zeiten, doch jetzt sieht es wieder gut aus“, sagte Manuel Arnemann am Montag. Im Mai dieses Jahres wurden ihm in der Klinik in Oldenburg die Stammzellen einer Engländerin transplantiert. Sie konnte als genetischer Zwilling identifiziert werden.

Nach langer Zeit des Wartens kam dann im Herbst die frohe Botschaft. Der Körper von Manuel Arnemann hat die Spenderzellen angenommen. Und für die beiden Arnemanns folgt im kommenden Jahr das nächste freudige Ereignis: Sie erwarten im Januar ein Baby.

 

 

 

 

Wandi und Manuel Arnemann Bild: General-Anzeiger

 

 

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 Gemeinsam gegen Blutkrebs