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Der 41-jährige Michael aus Lingen ist an Leukämie erkrankt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstaltete die DKMS (Deutsche
Knochenmarkspenderdatei) mbH zusammen mit Pfarrer Dr.Martin Trimpe und dem Verein Leukin e.V. am 24. Januar eine Typisierungsaktion. Jeder konnte helfen und sich als potenzieller Stammzellenspender aufnehmen lassen oder Geld spenden, damit die
Typisierungen finanziert werden können. Es kamen 947 potentielle Stammzellenspender um sich typisieren zu lassen. Die Schirmherrschaft der Aktion hatte spontan Landrat Hermann Bröring übernommen.


Pfarrer Dr.Martin Trimpe, Landrat Hermann Bröring,  Mark von der DKMS, Anna Fennen,sitzend von links Lion Frerich Ortsbürgermeister Gerhard Hoffschroer und Stefan Frerich.


Großes Gedränge herrschte gestern den ganzen Tag über im Gemeindehaus der Pfarre St. Josef in Lingen-Laxten: 947 Menschen waren gekommen, um ihr Blut typisieren zu lassen.

"Ich mache das, weil ich vielleicht diejenige bin, die ihm das Leben retten kann", erklärte Christina Thole aus Haren, warum sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter Inge auf den Weg nach Lingen gemacht hatte. Mit "ihm" meinte die 22-Jährige den 41 Jahre alten Michael. Der Laxtener ist an Leukämie erkrankt, und sein Leben hängt davon ab, ob für ihn ein geeigneter Stammzellenspender gefunden wird.

Organisiert hat die Typisierungsaktion Stefan Frerich. Er ist in der gleichen Sektion eines Schützenvereins wie Michael. "14 Laxtener Vereine unterstützen uns mit über 90 Freiwilligen, damit die Aktion durchgeführt werden kann", dankte Frerich den zahlreichen Helfern. Auch die Laxtener Geschäftsleute hätten finanziell geholfen. Und auch der neunjährige Leon hat seinen Beitrag geleistet. Zu jung, um selbst Stammzellen zu spenden, und ohne Geld meinte er: "Dann verkaufe ich halt Kuchen."

"Jede Typisierung kostet 50 Euro", macht Anna Fennen, Vorsitzende des Vereins LEUKIN mit Sitz in Ostrhauderfehn, deutlich. Daher sei der Verein, der seit 14 Jahren solche Aktionen durchführe, dringend auf Geldspenden angewiesen. "Jeder, der heute nicht konnte, kann sich bei Stefan Frerich melden und sich später typisieren lassen. Die Kosten übernimmt unser Verein", warb Fennen um weitere Stammzellenspender. 

Landrat Hermann Bröring, der die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen hatte, gehörte nicht dazu. Er hat die Altersgrenze für eine Stammzellenspende von 55 Jahren überschritten. "Ich darf nicht mehr, werde mich aber mit einer Geldspende beteiligen", erklärte der 65-Jährige. Ihm sei wichtig, deutlich zu machen, "dass wir in der Gesellschaft Solidarität brauchen". Marc Krüsel von der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei erklärte, dass alle Typisierungsergebnisse im zentralen Knochenmarkspendenregister in Ulm gespeichert werden.

Viele Spender fanden, dass möglichst jeder sich typisieren lassen solle.

"Man sollte aber niemanden dazu zwingen", lehnte nicht nur die 20-jährige Nina Holtewert aus Brögbern eine Pflicht zur Typisierung ab.

"Um eventuell etwas Gutes zu tun", begründete die junge Frau den Grund ihrer Teilnahme an der Aktion und zeigte damit die vom Landrat geforderte Solidarität. Dessen Wunsch teilten gestern viele Spender: "Hoffentlich findet sich jemand für Michael", so Schirmherr Bröring.