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VON ULRIKE BERTUS  14. September 2009 - ZGO


Am Sonnabend hatte der Verein Leukin zur Typisierung für die kranke Carmen aufgerufen. 303 Menschen waren gekommen, um sich Blut abnehmen zu lassen. Die Suche nach Spendern mit ähnlichen Gewebemerkmalen ist schwierig. 



Fünf Milliliter Blut: Für die Spender nur ein Pieks, für Kranke Hoffnung. Bild: Bertus

Rhauderfehn - Hoffnung, das weiß Anna Fennen vom Rhauderfehner Verein Leukin, lässt sich in Millilitern messen - fünf Milliliter sind es genau. Blut, in einem kleinen Röhrchen, mit einem Strichcode, sicher verpackt: Für Leukämie-Kranke kann es das Leben bedeuten.

Es piekst nur leicht, als Adelheid Winkler mit einer kleinen Spritze das Blut abnimmt. Dann ist es vorbei. Die freiwillige Helferin lächelt: "So schnell kann es gehen." Bereits zum zweiten Mal hilft sie bei einer Typisierungsaktion mit: "Weil es eine gute Sache ist", sagt sie.



303 Menschen sind am Sonnabend in das Rhauderfehner Rathaus gekommen, um sich typisieren zu lassen. Dabei werden die mehr als 3000 Gewebemerkmale registriert und mit denen von Kranken verglichen. Sechs Merkmale müssen übereinstimmen, dann gibt es Hoffnung für Leukämie-Patienten - eine Suche, die an den Nerven zehrt. Alfred Hagedorn kennt das: Die Hoffnung auf den passenden Spender, die Angst um das Leben eines geliebten Menschen. Seine Enkelin Carmen ist drei Jahre alt und hat das Myelodysplastische Syndrom, eine Krankheit, die zu Leukämie führt. "Ihr geht es den Umständen entsprechend gut," sagt Alfred Hagedorn. Er ist auch einer der freiwilligen Helfer im Rathaus, nimmt die Daten derer auf, die sich typisieren lassen wollen, erklärt ihnen, was sie in den nächsten Minuten erwartet: "Es ist unglaublich, wie viele Leute hierher kommen und sich typisieren lassen." Alte Bekannte sind es, ehemalige Arbeitskollegen, Fußballfreunde seines Sohnes - jeder hofft, vielleicht das große Los für Carmen zu sein: Der Spender. Der Eine.


Dabei kommen die Daten der fünf Milliliter Blut in die große Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei und können jedem Kranken helfen. Trotzdem: Die Geschichte der Dreijährigen macht die Leute im Rathaus betroffen. "Eine direkte Verbindung ist wichtig", sagt Anna Fennen. Wer wisse, dass es jeden treffen kann, der sei eher bereit zu helfen.