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VON PHILIPP KOENEN - General-Anzeiger

Die Verwaltungsklasse an den Berufsschulen in Leer sucht potenzielle Lebensretter für leukämiekranke Menschen. Morgen können sich Besucher in der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei registrieren lassen.

Leer - Nervös? Nein, sagt Uwe Taute, nervös sei er nicht. „Aber die Anspannung steigt.“ Taute ist einer von 23 Schülern der Verwaltungsklasse WVB 3 – und die haben am Mittwoch Großes vor: Mit einer Typisierungs-Aktion an den Leeraner Berufsschulen wollen sie dabei helfen, Lebensretter für Menschen zu finden, die an Leukämie erkrankt sind. Sie hoffen, dass viele ihrem Aufruf nachkommen und die Veranstaltung zu einem Erfolg machen.

Schon vor den Sommerferien haben die engagierten Schüler mit den Planungen für ihre Aktion begonnen. Sie haben Gruppen gebildet, die sich um Organisation, Information und Spenden kümmern, sie haben Werbung gemacht, Armbänder verkauft – und den Verein Leukin aus Ostrhauderfehn mit ins Boot geholt, der die Aktion fachmännisch unterstützt.


Bild: Harms

Mit den Reaktionen sind die Schüler ganz zufrieden. Immerhin: Es haben sich inzwischen mehr als 500 Schüler und Auszubildende angemeldet, die bereit sind, sich typisieren zu lassen. Mit Wattestäbchen wird Leukin heute Speichelproben nehmen. Damit können die Gewebemerkmale potenzieller Helfer festgestellt werden; diese werden dann in der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) gespeichert. Dort wird abgeglichen, ob es für Erkrankte einen genetischen Zwilling gibt, der mit seiner Knochenmarkspende Leben retten könnte. Die Verwaltungsschüler werden sich heute um den Ablauf kümmern, sie sind an ihren roten T-Shirts zu erkennen.

Jeder kann sich typisieren lassen

Typisieren lassen können sich an dem Tag nicht nur Schüler. Jedermann – ob angemeldet oder nicht – kann zwischen 9 und 18 Uhr in den Mehrzweckraum der BBS an der Blinke kommen und eine Speichelprobe abgeben. Die Schüler würden sich freuen, wenn auch Kurzentschlossene sich noch auf den Weg machen.

Geld spielt bei der Aktion zwar nicht die Hauptrolle – aber eine wichtige Nebenrolle. Zwar ist die Typisierung für die potenziellen Knochenmarkspender selber kostenlos – allerdings kostet die Bestimmung der Gewerbemerkmale jeweils 50 Euro. Bei den Geldspenden aber hapert es noch, sagen die Schüler. Sie hoffen, dass die Leute nicht nur ihre Herzen öffnen, sondern auch das Portemonnaie, um die gute Sache zu unterstützen.

Auch Landrat Bernhard Bramlage hat als Schirmherr der Aktion gestern noch einmal zur Teilnahme an der Typisierung aufgerufen: „Es geht darum, dass viele Menschen eine Chance im Kampf gegen den Blutkrebs bekommen. Je mehr Menschen bereit sind, sich in eine Spenderdatei aufnehmen zu lassen, desto größer ist die Chance, einen geeigneten Spender zu finden.“