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Die kleine Carmen kämpft gegen Blutkrebs

VON FELIX WEIPER

Der Verein Leukin organisiert eine Typisierungsaktion in Rhauderfehn am 12. September. Die in Westrhauderfehn lebenden Großeltern des kleinen Mädchens wenden sich mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Das dreijährige Mädchen braucht dringend einen Stammzellenspender. 

"Ein Power-Kind", sagen die Großeltern.

Oberledingerland - Ein kleines Mädchen kämpft gegen eine tödliche Krankheit. Nur eine Stammzellenspende kann der dreijährigen Carmen das Leben retten. Mit der Blutkrankheit MDS (Myelodysplastisches Syndrom), die unweigerlich zu Leukämie führt, liegt Carmen in einer Klinik in Göttingen. Deshalb haben sich die Großeltern des Mädchens, Alwine und Alfred Hagedorn aus Westrhauderfehn, an den Verein Leukin gewandt. Der in Ostrhauderfehn ansässige Verein hat spontan reagiert. Er wird am 12. September von 13 bis 17 Uhr im Rathaus Rhauderfehn eine Typisierungsaktion organisieren, die von der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) und von Dr. Jürgen Burgstett aus Collinghorst unterstützt wird.

Der Leukin-Vorstand um Anna Fennen und Ursula Park ist überzeugt davon, dass viele Menschen sich typisieren lassen werden. Bei der letzten Aktion dieser Art in Rhauderfehn vor einigen Monaten kamen immerhin 700 Menschen. Anna Fennen bedankt sich ausdrücklich bei Bürgermeister Heinz Freese, der das Rathaus unbürokratisch zur Verfügung stellt.

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05.05.2009


Ramsloh / HN - Eine Spende von 600 Euro haben die Mitarbeiterinnen Dagmar Beekhuis, Christa Wielenberg, Anke Netthöfel, Marileen von Holten und Katja Trenkamp der Bäckereifiliale Musswessels in Ramsloh an den Verein ?Leukin? übergeben. Leukin kümmert sich um leukämiekranke Menschen. Die Leukin-Vorsitzende Anna Fennen und ihre Stellvertreterin Ursula Park nahmen die Spende entgegen. ?Damit möchten wir unseren Beitrag für weitere Bluttypisierungen für an Leukämie erkrankte Menschen leisten? sagte Dagmar Beekhuis bei der Spendenübergabe, der eine tolle Aktion vorausgegangen war. Dagmar Beekhuis hatte 14 Tage lang Marmelade eingekocht und Gläser damit abgefüllt. Diese hatten Freunde, Bekannte und Kunden zur Verfügung gestellt. Die 230 Gläser mit selbstgemachter Marmelade wurden dann in der Bäckerei verkauft. Der Erlös war für Leukin gedacht. Der leckere Brotaufstrich erwies sich dabei als echter Verkaufsschlager. Die Leukin-Vertreterinnen waren begeistert von der Aktion und der Hilfsbereitschaft der Bäckerei-Mitarbeiterinnen.

19.08.2009


Von Felix Weiper


Oberledingerland - Ein kleines Mädchen kämpft gegen eine tödliche Krankheit. Nur eine Stammzellenspende kann der dreijährigen Carmen das Leben retten. Mit der Blutkrankheit MDS (Myelodysplastisches Syndrom), die unweigerlich zu Leukämie führt, liegt Carmen in einer Klinik in Göttingen. Deshalb haben sich die Großeltern des Mädchens, Alwine und Alfred Hagedorn aus Westrhauderfehn, an den Verein Leukin gewandt. Der in Ostrhauderfehn ansässige Verein hat spontan reagiert. Er wird am 12. September von 13 bis 17 Uhr im Rathaus Rhauderfehn eine Typisierungsaktion organisieren, die von der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) und von Dr. Jürgen Burgstett aus Collinghorst unterstützt wird.

Der Leukin-Vorstand um Anna Fennen und Ursula Park ist überzeugt davon, dass viele Menschen sich typisieren lassen werden (siehe Info-Kasten). Bei der letzten Aktion dieser Art in Rhauderfehn vor einigen Monaten kamen immerhin 700 Menschen. Anna Fennen bedankt sich ausdrücklich bei Bürgermeister Heinz Freese, der das Rathaus unbürokratisch zur Verfügung stellt.

Ende Juni kam die niederschmetternde Nachricht, berichtet Alwine Hagedorn. Die Enkeltochter, die mit ihren Eltern Stefan und Michaela Hagedorn und der Schwester Janine (5) in Holzminden lebt, sei mit Fieber ins Krankenhaus gekommen. Kurze Zeit später habe sie Blut gespuckt. Die Diagnose MDS ließ nicht lange auf sich warten. ?Seitdem ist nichts mehr, wie es war?, sagt Alfred Hagedorn. Carmen sei bis zum Ausbruch der Krankheit ein ungemein lebendiges und aktives Mädchen gewesen. ?Das war ein richtiges Power-Kind.? Jetzt ist die Dreijährige ans Klinik-Bett gefesselt. Den Raum darf sie nicht verlassen, weil das Immun-System schwach ist. Ihre Mutter ist ständig bei ihr. Großvater Alfred Hagedorn betont: ?Für uns war sofort klar, dass wir uns mit Leukin in Verbindung setzen müssen.? Die Großeltern und die Eltern der Dreijährigen setzen jetzt ihre ganze Hoffnung darauf, dass ein Spender gefunden wird. Eine Hoffnung, die berechtigt ist, wie Anna Fennen versichert. Durch die Leukin-Initiative konnten bis heute bereits für 200 Leukämie-Patienten die passenden Stammzellenspender gefunden werden.

Was ist Leukämie?

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie. Der Blutkrebs ist eine bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen, die vom Knochenmark ausgeht.

Für viele Patienten ist die Übertragung von Stammzellen die einzige Heilungsmöglichkeit.

Stammzellenspender werden kann jeder, der zwischen 18 und 55 Jahre alt und gesund ist. Die Blut-Typisierung ist der erste Schritt zur Registrierung als Stammzellenspender. Dabei werden die Gewebemerkmale bestimmt.

Die Daten werden bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) gespeichert. Sofern die Merkmale einer typisierten Person mit denen eines Patienten übereinstimmen, kann eine Stammzellenspende eingeleitet werden. Wer sich typisieren lässt, hat keine Kosten zu tragen. Die übernimmt der Verein Leukin.

Der Verein Leukin mit Sitz in Ostrhauderfehn organisiert seit 1996 Typisierungen. Er sammelt außerdem Spenden, damit die Typisierungen, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden, finanziert werden können.

Bisher sind durch Leukin 26 000 potenzielle Stammzellenspender bei der DKMS registriert worden.