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529 kleine Piekse für zweijährige Rosa Schüler  und Leukin führten Typisierungsaktion für kleine Rosa in Papenburg durch - Dr. Rudolf Seiters beeindruckt. Von Wolfgang Harms Papenburg. "Ein kleiner Pieks und 5 Milliliter Blut!", können doch nicht so "wild" sein dachten sich Vanessa, Christopher, Martin, Franziska, Ramona und Kristina von der Berufsbildenden Schule (BBS) in Papenburg. Der kleine Pieks sollte für die kleine 2-jährige Rosa aus Bramsche sein. Sie ist im vergangenen Jahr an Leukämie erkrankt und für sie wird immer noch ein passender Stammzellenspender gesucht. Damit ihr geholfen werden kann, suchten sich die sechs Schüler der BBS aus den hauswirtschaftlichen und sozialpädagogischen Fachrichtungen Unterstützung bei der Lehrerschaft und beim Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder (Leukin). Der  Ostrhauderfehner Verein mit ihrer Vorsitzenden Anna Fennen sagte sofort zu. Schulleiterin Karin Schrand und ihre Kollegen waren von der Idee sehr angetan und so wurde diese Aktion mit in das Projekt "humanitäre Schule" des Deutschen Roten Kreuzes eingebettet um einen genetischen Zwilling für Rosa zu finden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn neben 529 Typisierungen konnten auch noch 160 Blutspenden durch das DRK durchgeführt werden. Als Pate konnte DRK Präsident Dr. Rudolf Seiters gewonnen werden, dieser zeigte sich bei seinem Besuch sehr beeindruckt und lobte die hervorragende Organisation der Veranstaltung. Seiters betonte, dass soziales Engagement auch bei jungen Leuten ein wichtiger Beitrag zum Miteinander in der Gesellschaft sei. Auch vor diesem Hintergrund habe er gerne die Patenschaft für die Typisierungsaktion übernommen. Leukin-Vorsitzende Anna Fennen zeigte sich vom Engagement der Jugendlichen und der Resonanz der Teilnehmer begeistert. „Die Typisierung sollte eigentlich eine Verpflichtung für jeden sein, denn es gibt viele Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind“, betonte sie.  Neben dem eigentlichen Tag hatten die Schüler auch die Werbung übernommen. Eine Cafeteria lud zum verweilen ein und "Scouts" lotsten die Teilnehmer durch die Räume und zu den Stationen. Eine Tombola mit vielen Sachpreisen brachte noch dringend benötigtes Geld. Denn: Eine Typisierung kostet dem Verein Leukin 50 € und deshalb ist er auf Spenden angewiesen. 70 Personen, darunter Schüler sowie Helfer von Leukin und dem DRK waren im Einsatz um diese erfolgreiche Aktion durchführen zu können. Am Nachmittag waren alle Beteiligten sehr zufrieden.  



Schirmherr Dr. Rudolf Seiters (links) war sehr beeindruckt von der Aktion, daneben Schulleiterin Karin Schrand, die 18-jährige Isabel Zühlke aus Wippingen Gewinnerin des Gemäldes "WM in Afrika", und Anna Fennen


Sanitäter aus Leer hatten eigens Urlaub genommen, um Leukin und der Schule bei der Typisierung zu helfen. 529mal konnten sie die kleinen Röhrchen ansetzten.




Reger Andrang an den Stationen. Die Schüler waren neben der eigenen Typisierung auch an die Abläufe interessiert. Sie hatten sich in Workshops auch weitergebildet.

Zustand unverändert

Den Zustand des im Frühjahr letzten Jahres an Leukämie (Blutkrebs) erkrankten Kleinkindes beschreibt Leukin-Vorsitzende Anna Fennen als kritisch: "Wenn nicht schnell ein Stammzellenspender gefunden wird, muss Rosa sterben." Doch diese Suche gleicht der berühmten nach der Nadel im Heuhaufen. Je mehr Spender in der Datenbank registriert sind, desto größer ist die Chance auf einen genetischen Zwilling. Für Leukin war am Dienstag die 45. Typisierung. Über 32000 Menschen ließen sich in den vergangenen 14 Jahren in die Datenbank Aufnehmen.