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Unser Verein wurde am 26. November 1996 gegründet, als im Bekanntenkreis ein Kind an Leukämie erkrankte und wir (acht Frauen) einfach das Gefühl hatten, irgend- wie helfen zu müssen. Was aber konnten wir tun? Wir erkannten bald, daß in Zusammenhang mit dieser heimtückischen Krankheit oftmals nur eine Stammzellspende (früher auch Knochenmarkspende genannt) Leben retten kann. Wir konzentrierten uns darauf, unseren Mitmenschen klarzumachen, wie wichtig es ist, sich als potentieller Stammzellspender zur Verfügung zu stellen.


Der Vorstand von Leukin:

von links: Gabriele Kramer (Kasse), Ursula Park (stv Vorsitz), Anna Fennen (Vorsitz), Adelheid Lindemann (Kassenprüfer), Elfriede Boekhoff, Marina Park (stv Schriftführerin) ,Manfred Gawelczyk (Kassenprüfer), Heike Lindenberg (Schriftführerin).

Nur damit ist es natürlich noch nicht getan. Die Bluttypisierung, der erste Schritt zur Registrierung als potentieller Stammzellspender, kostet 50 €uro, diese Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen. 

Also hieß es für uns, Geld zu sammeln, um Typisierungen durchführen zu können. Hierzu ließen wir unserer Phantasie freien Lauf, die verschiedensten Aktivitäten wurden auf die Beine gestellt: Benefizkonzerte, Bewirtung beim Fehntjer Rummel, Straßenfeste, Verlosungen, Bewirtung beim 7. Citylauf Leer, Verkaufsaktionen, um nur einige zu nennen. Die gesammelten und "erwirtschafteten" Gelder stellen wir ausschließlich für Typisierungen zur Verfügung, die von uns in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Ärzten, med. Hilfspersonal, den Bürgermeistern (als Schirmherrn) und Gemeindeverwaltungen sowie der Deutschen Knochenmarkspenderdatei mit Hauptsitz in Tübingen (DKMS) organisiert und durchgeführt werden.

Im Gesamtergebnis konnten bisher allein dank unserer Mithilfe über 34000 potentielle Stammzellspender bei der DKMS in Tübingen registriert werden. Bis heute haben wir laut neuester Statistik der DKMS dazu verholfen, das 371 Menschen ein neues Leben anfangen konnten. Hierauf sind wir stolz!

Alle gesunden Frauen und Männer im Alter von 18 bis 55 Jahren können sich als Stammzellspender registrieren lassen. Wer selbst an einem Bluttest nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, in Form einer Patenschaft einem anderen Spender die Typisierung zu ermöglichen. Unser wichtigstes Ziel ist es, die Spenderdatei zuerweitern!

Jährlich erkranken ca. 11.000 Menschen allein in Deutschland an Leukämie. Für ein Drittel dieser Patienten stellt die Stammzellspende (früher auch Knochenmarkspende genannt) die einzige und letzte Chance dar, zu überleben.

Damit die Transplantation des Knochenmarks erfolgreich sein kann, müssen die Gewebemerkmale von Spender und Patient nahezu identisch sein. Oftmals müssen hunderte oder tausende Proben verglichen werden, um den "genetischen Zwilling" zu finden. Voraussetzung hierfür ist der Bluttest, die Typisierung, wobei lediglich 5 ml Blut abgenommen werden. Die Mediziner sind bei der Bekämpfung von Leukämie wie bei kaum einer anderen Krankheit auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen.

Die Knochenmark- bzw. Stammzelltransplantation wird mittlerweile nicht nur erfolgreich bei der Bekämpfung von Leukämie eingesetzt, sondern auch bei der Bekämpfung weiterer Krebsarten und Stoffwechselerkankungen, wie z.B. Lympfdrüsenkrebs, Brust- und Hodenkrebs oder die sogenannte aplastische Anämie. Grund genug also, sich als potentieller Spender zur Verfügung zu stellen. Allerdings gibt es nach Aussage von Mitarbeitern der DKMS immer noch Vorbehalte gegen den Eingriff der Stammzellentnahme. Weitere Aufklärung sei daher besonders wichtig: "Richtig ist, daß die Zellen unter Vollnarkose aus dem Knochenmark (nicht Rückenmark) des Beckenkamms entnommen werden" erklären die DKMS-Experten. Alternativ dazu setze sich heute die sogenannte periphere Stammzellentnahme weiter durch. Dabei wird ein Verfahren eingesetzt, das ähnlich der Dialyse funktioniert: Aus dem Blut- kreislauf werden über mehrere Tage hinweg Stammzellen herausgefiltert. Die Vollnarkose kann sich der Spender so ersparen.

Zugegeben - es gibt gewiß leichtere Dinge im Leben als eine Stammzellspende ... aber keine Bewegenderen, sowohl für den Patienten als auch für den Spender. Denn gerade die unmittelbare Freude über das neugewonnene Leben eines schwer erkrankten Menschen sollte für jeden von uns eigentlich Motivation genug sein, diese relativ kleinen Strapazen auf sich zu nehmen. 

Trotz intensiver, weltweiter Forschung ist es heute immer noch eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt, für einen am heimtückischen Blutkrebs erkrankten Patienten den geeigneten Stammzellspender zu finden! Deshalb wurden wir von LEUKIN aktiv! Wie ist es mit Ihnen? Denn vielleicht können genau Sie - und nur Sie - einem Leukämiepatienten die Chance auf ein neues Leben geben.

Ihr LEUKIN-Team